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Leider sind schon seit einiger Zeit Entwicklungen zu beobachten, die ich als Alarmsignale ansehe, und zwar auf drei Ebenen:

  • Das öffentliche Interesse an der netzgestützten Plagiatedokumentation hat spürbar nachgelassen.
  • Seitdem die Plattform VroniPlag begonnen hat, auch die Hochschulschriften von universitären Amtsträgern ins Visier zu nehmen, werden die Reihen dort zunehmend wieder fest geschlossen, ja seit kurzem wird sogar 'zurückgeschossen'. Anders als noch bei GuttenPlag und zu den Anfängen von VroniPlag wird die Plagiatsbefundung durch VroniPlag bei den höheren Chargen i.d.R. nicht mehr durch universitäre Kommissionen bestätigt.
  • Parallel zu dieser Entwicklung (und vielleicht auch dadurch ermutigt) wurde innerhalb des Wiki eine Welle von kritischen Stimmen laut. Die jüngsten Ereignisse dort zeigen eine pikante Parallele zur Reaktion von Hochschulseite: Auch hier werden die Reihen fest geschlossen.

Diese dritte Ebene soll hier oder auch in Form von Forum-Beiträgen zunächst mal in den Blick genommen und dokumentiert werden, denn auf dieser Ebene begann alles und könnte auch alles enden, wenn die erstaunlichen Ausgrenzungsaktionen nicht bald einer Kursänderung unterworfen werden.

Der Ruf leidet dann nicht nur durch die mangelnde strukturverändernde Resonanz und Akzeptanz der netzgestützten Plagiatedokumentation im universitären Umfeld, sondern erst recht durch die seit kurzem inszenierten ‚Teufelsaustreibungen’. Diese scheinen dem Ziel zu dienen, sich lästiger Rufer nach ’demokratischen’ Reformen zu entledigen und fortan ohne viel Moderationsaufwand ein Wiki zu betreiben, das sich mit voller Kraft dem Projektziel der Plagiatedokumentation widmen kann.

So gesehen, wie kann da von Rufschädigung gesprochen werden?

In der Tat, nicht das mal hier unterstellte Ziel ist angreifbar, sondern die Art und Weise, wie schlagartig seit dem 29. Dezember das Wiki gegen unliebsame Kritik abgedichtet wird.

Dies wird zu zeigen sein. Arbeitstitel: "Moderationen - mal gar nicht moderat".

Hier liegt die Priorität, denn es stehen verstärkte negative Auswirkungen auf die öffentliche und veröffentlichte Meinung wie auf die Akzeptanz im Wissenschaftsbetrieb zu befürchten, wenn solcherlei Ausgrenzungstechniken nicht revidiert werden.

Noch was Erfreuliches: Die Plagiatedokumentationsplattform GuttenPlag Wiki machte nach meiner Kenntnis in ihrer Verlaufsgeschichte bisher nie durch systematische 'Säuberungsaktionen' auf sich aufmerksam. Im Gegenteil, PlagDoc hatte zu damaliger Zeit einen Vertreter kritischer 'Meta'-Stimmen sogar zum Admin gemacht, allerdings gegen den unbefragten Widerstand anderer Admins. Belohnt wurde er allerdings nicht, da der betreffende Admin entnervt von sich aus das Status-Flag zurückgab und ausschied.

Noch erfreulicher: PlagDoc hatte jüngst einen 3. Zwischenbericht angekündigt und begründet, warum zum jetzigen Zeitpunkt ein Abschlussbericht nicht sinnvoll sei. (3. Zwischenbericht/Entwurf)