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Auf dem Suchpfad bei Google fand ich heute das hiesige Wiki erwähnt auf der Blog-Seite VroniPlag und transparentes Kochen – Plagiatssuche 1 Jahr alt.

Ist schon interessant: Nach der Verbannung kritischer Benutzer aus VroniPlag verlagerte sich zunächst der ‚Heidingsfelder-Feldzug’ einiger VP-Aktivisten hin zu Wikipedia. Dort versuchte man, nun schon zum zweiten Mal, dem verpönten ’Outlaw’ dessen Wikipedia-Eintrag durch Löschantrag zu nehmen [1]. Es wurde ein beachtlicher Diskussionsaufwand zu diesem Zwecke entfacht. Vergeblich.

Jetzt hat Erbloggtes mit seinem Geburtstagsständchen-Artikel unfreiwillig erneut die sattsam bekannte Art der Anti-H.-Kampagne provoziert, besonders steigerungsfähig, wenn, wie geschehen, H. den Fehdehandschuh auch noch aufnimmt. Die Thematik der nicht moderaten Moderationen wird u.a. in diesem Blog und den überaus sprudelnden Kommentaren in den Blick genommen. Dies wird in folgendem Auszug (Kommentierung von Benutzer S.E.) recht deutlich:

 »Der angefragte Unterschied zwischen GuttenPlag und VroniPlag in der Version 2.20.12 liegt vor allem darin, dass GuttenPlag über eine integre Integrationsfigur verfügte, nämlich den Gründer PlagDoc, den die späteren Epigonen nicht offen desavouieren wollten oder konnten. Sowohl Leute wie die derzeitigen Bürokraten Klicken und KayH wie z.B. auch Marcusb haben bereits zu den Aktiven im GuttenPlag Wiki gehört. Mit PlagDoc war eine Implementierung von sowas wie VPmod oder VPblock nicht zu machen. Damals galt das Augenmerk nur der Abwehr manifester Trollerei. Das änderte sich ansatzweise allerdings schon, als erste ‚Richtungskämpfe’ ausbrachen – im Wiki gern als Werk einer ‚Vierer-Bande’ verunglimpft. Es kam auch damals schon zu persönlichen Anwürfen, die z.B. im Falle von Benutzer(in) ‚Ärgerlich’ zu Konsequenzen führten. Im Nachhinein lässt sich sagen, dass dort die jetzt so gründlichen Lösch- und Sperr-Aktionisten sich bereits ersten Trainingseinheiten unterzogen, jetzt professionalisiert unter anonymisierten Instanzen wie ‚VPmod’ selbst als pseudonyme Wiki-ID nicht mehr erkennbar und verantwortlich zu machen.
Nein, GuttenPlag war auch kein ‚sakraler Raum’, auch dort gab es einen ‚inner circle’, auch dort wurde vergeblich Transparenz eingefordert. Aber gegen die rüden Methoden à la VP war das damals höchstens ein Prolog. Wie man weiß, folgt irgendwann das schuldlos schuldig werden und schließlich die Katastrophe.
War’n Scherz! Na ja, nicht ganz. Nein, kein Untergangsszenario. Wenn man das unterstellt, wozu dann noch der ‚Diskurs’ oder Disput?
Wenn man aber mal sich die Frage stellt, wieso soviel Eigenmacht von wenigen Leuten bei VP überhaupt möglich ist und warum so locker mit totalen Sperrungen umgegangen werden kann, dann sollte man zwei Aspekte nicht vergessen: Erstens gibt es eine Anzahl schweigender Aktiver bei VP, welche das Arbeiten im ‚Schwarm’ nicht goutieren und sich auch nicht in ihrer gewohnten Fleißarbeit stören lassen wollen. Sie äußern sich nicht offen, und wenn doch, dann ergeht es so jemand wie zuletzt noch einem Admin, der eine ganze Menge berechtigter Kritikpunkte ansprach.
Zweitens, und dieses strukturelle Defizit ist wesentlich folgenreicher, verfügt VP Wiki als Kind von Wikia nicht über gewisse übergeordnete, unabhängige Kontrollmechanismen wie etwa das sonst auch so gern bemühte Wikipedia. Es gibt keine Ombudsstelle, an die sich z.B. ein Benutzer Ruppert wenden könnte. Der Wiki-Gedanke ist in Wikipedia trotz oft ebenfalls heftiger Streitigkeiten, auch Sperrungen, von daher deutlich transparenter umgesetzt. Dort gibt es eben auch eine Art Willkürverbot, auf das sich Benutzer im Falle eines Falles beziehen können, wenn sie Protest einlegen. Wikia kennt das nicht, und die disziplinarischen Aktionen im VP Wiki unterliegen so keiner wirklichen Kontrolle: Dort gibt es natürlich keinerlei ‚Gewaltenteilung’ – Judikative, Anklage’, ‚Richter’ und ‚Vollzug’ – alles kam gelegentlich durch eine Person zustande. Durch Einführung der Instanz ‚VPmod’ etc. ist jetzt eine solche Ein-Person-Handlung nicht mehr nachweisbar. Außerdem hat man mit der undifferenzierten ‚Urteilsbegründung’ ‚VP:KPA’ ein Instrument geschaffen, das auch im Nachhinein ein beliebiges Wechseln zwischen dort verfassten ‚Paragrafen’ erlaubt. Besonders kritischen Benutzern wird zudem jedwede Verteidigungsmöglichkeit genommen, indem man erstens unbeschränkt und zweitens auch jegliches Editieren sperrt.
Dass solche Zustände möglich sind, liegt also in dem Wissen von derart handelnden Personen begründet, dass es nach der Struktur der Wikia-Wikis keine korrektive Instanz gibt!
Es bleibt allerdings offen, warum gerade dieselben Leute sich ach so gerne darauf berufen, dass dies – VP – ein Wiki ist, wenn man stattdessen eine Art geschlossene Gesellschaft daraus macht.«

Erbloggtes antwortete:

 »@S.E.: Danke für die interessante Analyse! Ich stimme da weitgehend zu. Die Bedeutung des Gründers als anerkannter Integrationsfigur kann man kaum überschätzen. […] «